Von der Idee zum eigenen Gewerbe in 8 Schritten


Am Anfang steht die Idee. Du denkst schon länger darüber nach und hast Lust dich selbständig zu machen oder nebenbei ein kleines Gewerbe auf die Beine zu stellen. Was hält dich davon ab? Du weißt nicht, wie du an das Thema herangehen sollst und was alles dazu gehört dich selbständig zu machen?
In diesem Beitrag erkläre ich dir, welche 8 Schritte dafür notwendig sind, um deine Idee in ein reales Gewerbe zu verwandeln. Ich gebe dir konkrete Tipps, die du für deine persönliche Umsetzung nutzen kannst. Du erfährst welche 4 Dinge als Vorbereitung wichtig sind und welche weiteren 4 Schritte du als Basis für den späteren Erfolg ebenfalls gehen solltest. Du wirst feststellen, dass es nicht so kompliziert ist wie du vielleicht anfangs dachtest, ein eigenes Gewerbe auf die Beine zu stellen!

 

  1. Die Geschäftsidee

Du hast eine tolle Idee für ein Geschäft oder ein super Produkt entwickelt, das an den Mann gebracht werden soll. Es spielt dabei keine Rolle, ob du eine Marktlücke entdeckt hast oder einfach ein bestehendes Produkt selbst anbieten möchtest. Du musst das Rad nicht neu erfinden um erfolgreich zu werden; oft reicht es schon aus, einige Dinge besser oder schlichtweg anders zu machen als deine Marktbegleiter. Das Wichtigste ist, dass du selbst von deiner Idee begeistert bist, daran glaubst und für die Realisierung genügend Ausdauer und Ehrgeiz mitbringst.

 

  1. Recherche

Nachdem du deine Idee bereits in deinem Kopf durchdacht und entwickelt hast, solltest du als erstes eine Marktrecherche durchführen. Das Internet kann dir dabei heutzutage gute Dienste leisten. Nutze für deine Recherche möglichst viele verschiedene Plattformen und versuche auch aussagekräftige Statistiken zu dem Thema zu finden. Die Statistik-Datenbank Statista kann dir hierzu unter Umständen gute Informationen liefern.

Frage dich: Gibt es diese Idee schon? Wenn ja, wie gehen die anderen Anbieter an die Sache ran? Was machen sie gut und was weniger? Falls deine Idee tatsächlich komplett neu auf dem Markt ist, kläre ab, ob (objektiv betrachtet) tatsächlich genügend Nachfrage für dein geplantes Angebot existiert. Nutze die Technik der SWOT-Analyse und notiere dir alle aktuellen Stärken und Schächen sowie künftigen Chancen und Risiken in Bezug auf deine Idee. Hier findest du eine komplett ausgearbeitet und umfassende Vorlage und ein zugehöriges eBook für deine SWOT Analyse zum Kauf. Ziel deiner Recherche sollte sein, einen realistischen Überblick über die bereits existierende Marktsituation deiner Geschäftsidee zu erhalten und wie sich diese in der Zukunft entwickeln kann. Aus diesen Erkenntnissen kannst du ableiten, ob deine Idee eine reelle Chance hat erfolgreich zu werden oder ob du besser noch auf eine andere Idee wartest.

Wenn du dir bereits einen konkreten Namen für dein Baby ausgedacht hast, solltest du recherchieren, ob es diesen Namen bereits gibt im Zusammenhang mit einem ähnlichen Angebot oder ob es anderweitig schon Jemanden gibt, der darauf seine Rechte erhebt. Solche Ansprüche kannst du im Patent- und Markenregister recherchieren. Falls du es als notwendig erachtest, kannst du deine Marke für ein paar hundert Euro auch gleich schützen lassen durch einen Eintrag beim Markenregister.

Die Verfügbarkeit einer möglichen Online-Domain mit deinem Wunsch-Namen kannst du einfach und schnell bei verschiedenen Hosting Agenturen prüfen wie z.B. bei:
HE Logo Link VSoder United Domains.

 

  1. Der Businessplan

Nun geht es darum alle wichtigen Bestandteile für deine geplante Unternehmung in einem Plan zusammen zu fassen. Dabei sind grundsätzliche Fragen abzuklären wie: Was möchtest du anbieten und wer ist deine Zielgruppe bzw. wer sind deine Kunden? Was macht diese Kunden aus? Wie erreichst du deine Kunden? Welche Stärken und womöglichen Schwächen hat deine Idee und welchen Möglichkeiten und Risiken siehst du dich gegenüber?

Ebenfalls solltest du dir über deine persönliche Zielsetzung im Zusammenhang mit deiner Geschäftsidee im Klaren sein. Was für eine Art von Unternehmen soll es werden und was gehört alles dazu. Nicht zu vergessen sind auch all die Pflichten, die dich als Unternehmer erwarten wie z.B. regelmäßige Meldungen an das Finanzamt, Buchführung usw. All diese Dinge bedeuten für dich Aufwand und deshalb sollte dir klar sein, was im Einzelnen zu tun ist und worauf du dich im Detail einlässt.

Die allerwichtigste Zielstellung lassen viele angehende Unternehmer zu Beginn jedoch häufig erst einmal außer Acht: Geld mit ihrer Idee zu verdienen! Wenn dieses Ziel nicht irgendwann erreicht wird oder grundsätzlich erreichbar ist, bleibt deine Idee bestenfalls nichts weiter als ein Hobby und im schlimmsten Fall treibt sie dich an den Rand des Ruins.

Ein ganz essentieller Bestandteil deines Businessplans ist deshalb deine Einnahmen- und Ausgabenrechnung, also deine Berechnung, welche Kosten auf dich zukommen werden im Zusammenhang mit deiner Idee und welche Einnahmen du erwartest zu erwirtschaften – und dies nicht nur zu Beginn sondern auch über einen längeren Zeitraum. Diese Rechnung ist eine wichtige Grundlage für dich, denn sie zeigt dir, ob deine Idee überhaupt rentabel und tragfähig ist.

TIPP: Falls du die Erstellung deines Businessplans abkürzen möchtest oder aber unsicher bist, welche Bestandteile ein solcher Plan im Detail haben sollte, gibt es die Möglichkeit online für wenig Geld solche Vorlagen zu erwerben. Bei Gründerplan findest du Businessplanvorlagen für Existenzgründer angepasst auf 150 verschiedene Branchen. Auch bei der keyna group gibt es speziell ausgearbeitete Business Plan Vorlagen für Existenzgründer oder Selbständige.

 

  1. Finanzierung klären

Hinter jeder Geschäftsidee steht ein kleinerer oder größerer finanzieller Aufwand bzw. Invest. Wenn du nicht selbst genug „Kleingeld“ besitzt um deine Idee zu finanzieren, musst du andere Möglichkeiten ausloten, wie du an das benötigte Investitionskapital gelangst.  Als Geldgeber kommen verschiedene Anwärter in Frage, angefangen z.B. von den Großeltern, über Banken oder aber auch mögliche Zuschüsse von Vater Staat können dazu verwendet werden. Sie alle aber möchten von dir einen gut ausgearbeiteten Businessplan sehen mit realen und nachvollziehbaren Zahlen, wie sich dein Finanzierungsbedarf errechnet und wie du gedenkst ihn in einem angemessenen zeitlichen Rahmen zurück zu zahlen. Zum Glück hast du diesen in Schritt 3 bereits erstellt.

TIPP: Stehen dir von Seiten der Familie keine Gelder zur Verfügung und auch die Bank möchte dir kein Geld für dein Geschäftsvorhaben leihen, könntest du deinen Finanzierungsbedarf auch mit Crowdinvesting abedecken. Mittlerweile exitsieren einige Crowdinvesting Plattformen, die sich insbesonders auf Startup Unternehmen spezialisiert haben. Auf dieserm Crowdinvesting – Rechner kannst du die Konditionen von verschiedenen Anbieter vergleichen. Beim Crowdinvesting können viele Kleinanleger gemeinsam in ein bestimmten Projekt investieren.

 


Übrigens: Auch ich habe diese Schritte durchlaufen, bis ich dieses Jahr mein eigenes Business eröffnen konnte. Um was es sich dabei handelt, welche Erfahrungen ich gemacht habe dabei und was dahinter steckt, verrate ich dir in diesem Artikel. 🙂


 

Nachdem der theoretische Teil abgeschlossen ist, beginnt jetzt der praktische Teil, denn es geht an die Umsetzung deiner Geschäftsidee. Auch hier gibt es eine sinnvolle Reihenfolge, wie du die einzelnen Aufgaben umsetzen solltest.

 

  1. Gewerbe anmelden

Im ersten Schritt musst du ein Gewerbe anmelden, denn erst der Gewerbeschein berechtigt dich zu vielen Möglichkeiten wie z.B. dem Einkauf bei bestimmten Lieferanten. Die Anmeldung erfolgt heutzutage bereits in vielen Gemeinden online über ein Formular, welches auf der Webseite der jeweiligen Gemeinde ausgefüllt werden kann. Anschließend musst du dieses vor Ort beim Gewerbeamt nur noch unterzeichnen und eine kleine Anmeldegebühr zahlen (ca. 26€).

 

  1. Geschäftskonto einrichten

Abhängig von der Unternehmensform ist es nicht zwingend Pflicht ein eigenes Konto speziell für das eigene Geschäft zu verwenden, dennoch ist es empfehlenswert ein eigenes Konto dafür einzurichten. Allein um bei der Buchhaltung und der Steuererklärung den Überblick zu behalten und den privaten Geldverkehr von dem geschäftlichen trennen zu können, ist es von großem Vorteil ein separates Geschäftskonto zu führen. Auch hier empfiehlt sich der Vergleich der verschiedenen Anbieter über ein Online-Portal. Die wichtigsten finanziellen Faktoren in diesem Bezug sind – neben der monatlichen Grundgebühr (welche mittlerweile ohnehin die allermeisten Banken erheben) – vor allem die Kosten pro getätigter Online-Transaktion. Speziell wenn sich deine Geschäftsidee um einen Online Handel dreht, wirst du hoffentlich viele Kundenkäufe und damit Transaktionen auf deinem Konto erhalten. Je günstiger die Gebühren pro Transaktion sind, desto besser also für dich.

 

  1. Die Marke

Eine professionelle Marke wie die großen Konzerne zu etablieren, ist im ersten Schritt vielleicht nicht der allerwichtigste Aspekt, jedoch wird es dir im Laufe deines gewerblichen Daseins dennoch nützlich sein.  Ein gelungenes Logo, ein spritziger Slogan und ein einheitliches sowie wiedererkennbares Auftreten nach außen in Form irgend eines Markenzeichens, verleihen deinem Auftreten eine gewisse Professionalität. Fehlt dir hierbei das Know-how oder die zündende Idee, kann dir vielleicht der Video-Markenkurs von Wolfram Andes helfen zu lernen, wie du eine Starke und erfolgreiche Marke aufbauen kannst.

Diese markenspezifischen Aushängeschilder wie z.B. das Logo oder dein Slogan, kannst du entweder selbst kreieren (wenn du ein vernünftiges Grafikprogram und ausreichend Kreativität besitzt) oder dir professionelle Unterstützung von einer Agentur holen. Ein Logo kannst du dir schon ab 200€ erstellen lassen oder du nutzt eine der Vermittlungsplattformen wie designenlassen.de, auf welchen du eine  Ausschreibung erstellen kannst für die dir verschiedene Agenturen gleichzeitig ihre Entwürfe anbieten. Je höher dein Angebotspreis, desto mehr Agenturen beteiligen sich an der Ausschreibung.


KONKRETER TIPP: Die Agentur ABH24 erstellt dir unter diesem Link dein Logo im Komplettpaket mit 6 Logo-Entwürfen + 6 Korrekturen, E-Mail und Telefon Support (auch nach dem Kauf), Lizenz als PDF, uneingeschränkte Nutzungsrechte, Lieferung in allen gängigen Formaten und Größen .eps, .psd, .pdf, .jpg, .gif, .png (Webformate, Officeformate, Druckformate und Vektoren) und Geld-Zurück-Garantie für nur 299€ oder mit 12 Logo-Entwürfen + unbegrenzten Korrekturen für 599€ unter diesem Link. Hast du bereits eine relativ konkrete Vorstellung, wie dein Logo aussehen soll, ist Variante 1 für dich ein gutes Angebot. Hast du hingegen noch gar keine Idee wohin die Logo-Reise gehen soll, dann ist Variante 2 besser geeignet. #Werbung#


Zusätzlich kann es später beim Verkauf deiner Produkte oder Dienstleistungen sehr hilfreich sein, dich auf einigen Social Media Kanälen zu platzieren und für deine Geschäftsidee neben deiner Website auch eine passende Seite bei Facebook, Instagram, Twitter & Co. anzulegen. Auf diese Art kannst du verhältnismäßig einfach und kostengünstig auf dein Business aufmerksam machen und gelangst leichter an potentielle zukünftige Kunden.

 

  1. Geschäftseinrichtung

Auch die Geschäftseinrichtung, die für den Start und Betrieb deiner Unternehmung benötigt wird, solltest du im nächsten Schritt anschaffen. Je nachdem, was genau benötigt wird und ob es sich nur um ein Dienstleistungsunternehmen handelt oder um ein produzierendes Gewerbe, geht es dabei um einen kleineren oder größeren Aufwand. Ebenso müssen gegebenenfalls zuverlässige Dienstleister und Geschäftspartner gefunden werden.

Eine aussagekräftige und gefällige Website für dein Business zu erstellen, ist, sofern du nicht selbst in der Lage bist mithilfe von WordPress, Shopware usw. die Website einzurichten, unter Umständen einer der aufwändigeren Posten deiner Geschäftseinrichtung – da du in diesem Fall eine der zahlreichen Web-Agenturen dafür beauftragen musst.

Nichtsdestotrotz empfehle ich dir einen eigenen Online-Auftritt für dein Business auf die Beine zu stellen und wenn es nur in Form eines Blogs ist – auf dem du in spannenden Beiträgen davon berichten kannst. Ein eigener Internetauftritt ist in der heutigen Zeit schlichtweg einer der Grundbausteine für jedes Geschäft. Ein ausschließliches Offline-Gewerbe wird immer im Nachteil sein gegenüber eines vergleichbaren Geschäfts mit Online-Anbindung.


KONKRETER TIPP: Die Auswahl an Website-Agenturen ist groß. Fixe Paketpreise sind meist besser als die Bezahlung nach Aufwand. Bei der Agentur Aimber gibt es z.B. solche unterschiedlichen Pakete zur Auswahl mit verschiedenen Leistungen auf Basis eines Joomla Content Management Systems. Möchtest du deine Websiteninhalte lieber mit WordPress pflegen, kannst du z.B. auf die umfangreichen Angebote von allinwebsite.de zurückgreifen, welche 3 verschiedene Pakete anbieten (alle mtl. kündbar). So gibt es das Basispaket für 59€ im Monat, das Profi Paket für 79€ im Monat oder das All-inklusive Paket für 99€ im Monat und du musst dich um nichts mehr kümmern. Planst du sogar einen eigenen Online-Shop zu erstellen, musst du jedoch mit mindestens 1.500€ Erstellungskosten dafür rechnen.

Alternativ kannst du dir auch ein paar Kosten sparen und selbst tätig werden. Die anwenderfreundlichste und einfachste Software dafür meiner Meinung nach ist WordPress. Um dich in diesem Bereich weiterzubilden, kannst du z.B. den Video-Einführungskurs für WordPress von Sandra-Messer nutzen oder du lies das eBook “Wordpress Website erstellen” von Online-Marketing-Site um anschließend deine Website selbst aufzubauen. Bevorzugst du anstatt WordPress lieber TYPO3, so kann dir der TYPO 3 Video-Kurs von Wagner alle wichtigen Grundlagen dafür vermitteln. #Werbung#


 

Zu guter Letzt müssen natürlich auch die professionellen Produkte oder Dienstleistungen, die du anbieten möchtest, verkaufsfertig zur Verfügung stehen.

 

Los geht’s

Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen wurden und du alle benötigten Dinge beisammen hast, geht es nun an die Umsetzung. Der Verkauf kann beginnen und es bleibt zu hoffen, dass es eine große Nachfrage für deine Geschäftsidee gibt. Doch selbst wenn die Nachfrage nicht von Beginn an gleich übermäßig vorhanden ist, bleib dran und gibt nicht gleich auf – Geduld und Ausdauer sind Eigenschaften, die dir dabei helfen werden. Gut Ding will manchmal Weile haben.

 


Mehr über mein eigenes Business und welche Erfahrungen ich zu diesem Thema gemacht habe, verrate ich dir in diesem Artikel. 🙂


Viel Erfolg wünsche ich dir!

 

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Werbung.

Kommentar verfassen