CFD Handel – Für wen eignet sich ein CFD Konto?

In dem folgenden Gastbeitrag von Matti vom Portal cfd-konto erfährst du mehr über den CFD Handel und worauf du achten solltest wenn du ein solches Konto eröffnen möchtest.

CFD (Contract for Difference (CFD) = Differenzkontrakt) definiert sich als ein laufzeitunbeschränktes Differenzgeschäft, bei dem man mit den Preisveränderungen von Aktien, Rohstoffen, Indizes, Zinsprodukten oder Währungen spekuliert, jedoch, ohne diese selbst besitzen zu müssen. Der Begriff Differenzkontrakt bezieht sich auf die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis des CFDs, woraus sich schließlich der Gewinn oder Verlust ergibt. Differenzkontrakte zählen deshalb auch zur Gruppe der derivaten Finanzinstrumente (Derivate sind Finanzinstrumente, die sich am Wert eines Referenz-Investments orientieren, dem so genannten Basiswert. Man muss dabei den Basiswert nicht direkt kaufen, sondern der Käufer kann mittels Derivaten auch einfach an dessen Marktchancen und –Risiken teilhaben bzw. an dessen Marktentwicklung verdienen).

Wie das weiter oben erwähnte Wort „spekuliert“ bereits andeutet, handelt es sich bei CFDs tendenziell eher um ein Finanzprodukt für Fortgeschrittene – da sie mit nicht unerheblichen Risiken einhergehen. Mehr Infos zu Derivaten findest du HIER.

Gastbeitrag

Der Handel mit Differenzkontrakten unterliegt einem ständigen Wachstum. Immer mehr Privatanleger interessieren sich für das Trading und stehen vor der Herausforderung, das passende CFD Konto bei einem seriösen und günstigen Broker zu finden. Einen Preisvergleich der Gebührenstruktur könnte man schnell vornehmen. Doch gibt dieser wirklich Auskunft darüber, ob das CFD Konto und der Broker die eigenen Ansprüche erfüllen? Nein!

Auch wenn günstige Konditionen sicher ein Vorteil sind, sollten andere Faktoren bei der CFD Konto Wahl im Fokus stehen. Ist die Benutzeroberfläche übersichtlich und passt das Angebot des Brokers zu den eigenen Vorstellungen? Was meinen andere Nutzer und wie schneidet der favorisierte Broker in Testberichten ab? Ehe man sich näher mit den Gebühren beschäftigt, sollte man in Erfahrung bringen, über welche Stärken und Schwächen der Broker verfügt. Beispielsweise steht ein verlässlicher Chart im Mittelpunkt, wenn man seine Strategie auf Faktenwissen ausrichten möchte. Auch die Geschwindigkeit des Absetzens einer Order sollte in ihrer Bedeutung nicht unterschätzt werden. Stimmen diese Details mit den eigenen Vorstellungen überein, kann man die Handelsgebühren beim CFD Konto vergleichen und in Erfahrung bringen, ob das Angebot auch im Kostenfaktor überzeugt. Mehr Details dazu bietet das Portal cfd-konto.net

Die Voraussetzungen zur CFD Konto Eröffnung

Ein CFD Konto lässt sich schnell und ohne größeren Aufwand eröffnen. Doch eignet sich das CFD Konto überhaupt im Kontext zum gewünschten Stil des Tradings? Wer langfristig investieren möchte, wird von den Möglichkeiten und Gebühren beim CFD Konto nicht begeistert sein. Denn längerfristige Investments können gebührentechnisch durch die Decke gehen, da sich dieser Trading Kontotyp eher für schnelle Trades, also im Daytrading eignet. Die Hebel bei CFD sind verhältnismäßig groß und somit hauptsächlich für schnelle Trades und nicht für perspektivische Investments geeignet. Wer Positionen über ein Wochenende oder auch nur über Nacht in den Wartemodus versetzt, muss mit einer Gebühr rechnen und schmälert seien Rendite allein durch die Wahl eines ungeeigneten Brokers. Um online ins Differenzkontraktgeschäft einsteigen zu können, sieht der Gesetzgeber die Vollendung des 18. Lebensjahres vor. Der Trader muss voll geschäftsfähig, im Besitz einer gültigen Meldeadresse, sowie eines Referenzkontos für Ein- und Auszahlungen sein.

Chance oder Risiko? Die Möglichkeiten im Daytrading

Nur rund 20 Prozent aller Daytrader erzielen perspektivisch wirklich einen Gewinn. Fakt ist, dass das Daytrading eine Handelsform mit höherem Risiko und der Gefahr ist, den gesamten Einsatz binnen weniger Minuten oder Stunden zu verlieren. Um im Daytrading nicht zu den 80 Prozent der Menschen in der Verlustzone zu gehören, sollte man sich mit Chartanalysen beschäftigen und gerade als Anfänger möglichst kleine Einsätze tätigen. Mangelhafte Kenntnis wird teuer und kann sich in ein ernstzunehmendes Problem verwandeln. Umso wichtiger ist es, das CFD Konto bei einem Broker zu eröffnen, der ein kostenloses Demokonto mit echten Charts zur Verfügung stellt. Denn nur hier kann ein Anfänger seine Investments testen und lernen, die Chartbewegungen richtig zu deuten und Erfahrungen mit der Performance auf dem CFD Konto zu sammeln.

Hinweis: Aufgrund der gesetzlichen Lage zur Nachschusspflicht empfiehlt es sich, sein CFD Konto bei einem in Deutschland registrierten Broker zu eröffnen. Denn hierzulande wurde dieses Zusatzrisiko mit einer Rechtsprechung im Jahr 2017 ausgehebelt, wodurch ein Verlust im Maximum den Einsatz betragen kann. Als die Nachschusspflicht noch rechtskonform war, hafteten Privatanleger über ihren eingezahlten und eingesetzten Betrag hinaus. Dieses Risiko besteht nicht mehr, so dass ein Totalverlust „nur“ den auf dem CFD Konto befindlichen Betrag einschließt.

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