wikifolio – das soziale Netzwerk für Anleger

[GASTBEITRAG von Philipp Martinez Santez]

 

Was ist ein wikifolio überhaupt? Was kostet es? Was gibt es zu beachten?

Mein Name ist Philipp Martinez Santos und ich interessiere mich für die Themen Investment, Aktien und passives Einkommen. Darüber und über vieles mehr, berichte ich auf meinem Instagram Account: @philippmartinezsantos.

Ich möchte dir hier kurz das soziale Netzwerk für Anleger, wikifolio, vorstellen. Ich beschäftige mich schon seit ein paar Jahren mit dieser Plattform und bin selbst dort als Trader und Anleger tätig.

Dieser Beitrag wird dir Aufschluss darüber geben, was ein wikifolio überhaupt ist, welche Vor- und Nachteile es gibt und was für Kosten bei einem Investment anfallen.

 

Was ist wikifolio?

wikifolios sind Musterportfolios in denen Vermögensverwaltungen, professionelle Trader und Hobbytrader ihre persönliche Investmentstrategie umsetzen können. Andere Anleger haben die Möglichkeit an dieser Strategie zu partizipieren.

Die Bank Lang & Schwarz legt ein Zertifikat auf, welches die Kursentwicklung des jeweiligen wikifolios eins zu eins nachbildet. Fällt das Wikifolio um drei Prozent, fällt auch das entsprechende Zertifikat, steigt es um drei Prozent steigt das Zertifikat um drei Prozent etc.

Bei der Emission durch die Bank bekommen wikifolios ihre eigene ISIN (internationale Wertpapierkennnummer) und können anschließend wie jedes andere Finanzprodukt über einen Broker gehandelt werden.

Was kostet wikifolio?

  1. Eine Zertifikatsgebühr von 0,95% pro Jahr
  2. Eine Performance-Gebühr zwischen 5% – 30%. Die Höhe der Performancegebühr für ein wikifolio legt der Trader beim Erstellen des jeweiligen wikifolios fest.
  3. Die üblichen Ordergebühren des Brokers.

Beispiel: Wir investieren 10.000 Euro in ein wikifolio mit einer Performance-Gebühr von 5%. Es fällt die Ordergebühr bei unserem Broker und 95 Euro Zertifikatsgebühr an. Die Performance-Gebühr fällt nur an, wenn das wikifolio einen neuen Höchststand erreicht.

Sind wir bei einem Stand von 100 eingestiegen und das wikifolio steigt in diesem Jahr nicht über diesen Wert, fallen auch keine Kosten für die Performance an.

Schließt das wikifolio an einem Tag mit einem Wert von 102, fallen auf diese 2 Punkte fünf Prozent Performance-Gebühr an. Die Gebühr wird direkt in das Zertifikat eingerechnet und es startet am nächsten Tag nicht mit 102, sondern mit 101,9 Indexpunkten.


Was sind die Vorteile und Risiken eines wikifolios?

+ Übersichtliche Kostenstruktur

Ein großer Vorteil, was man bei vielen anderen Finanzprodukten leider vermisst, ist die übersichtliche Kostenstruktur. Es gibt die standardmäßige Ordergebühr des eigenen Brokers, eine Zertifikategebühr und die Performance-Gebühr. Letztere kommt auch nur zum Tragen, wenn das wikifolio einen neuen Höchststand erreicht hat. Das bedeutet, der Trader bekommt seine Belohnung nur, wenn er einen guten Job gemacht hat und ein erfolgreiches wikifolio erstellt hat.

+ Einstieg mit kleinem Betrag und einfache Diversifikation 

Der Anleger kann schon mit 100 Euro in ein wikifolio investieren und bei der Wahl des richtigen wikifolios an der Strategie eines breit gestreuten Aktienportfolios partizipieren.

+ Flexibilität und Transparenz

Der Investor kann zu jeder Handelszeit ein- und aussteigen und weiß jederzeit welche Produkte sich in dem wikifolio befinden.

Das falsche wikifolio wählen

Das Risiko an wikifolios ist, dass wirklich jeder eines erstellen kann. Das bedeutet man sollte genau prüfen welchem Trader man vertraut und welche Strategie dieser im Detail verfolgt. wikifolio kann dich gelegentlich dazu verleiten in aktuelle Highperformer zu investieren, welche längerfristig jedoch schlecht performen.


Ich persönlich bin an langfristigem Erfolg interessiert und informiere mich daher ausführlich, wer mit meinem Geld arbeiten darf.

Ich betreue aktuell drei wikifolios auf der Plattform, nehme nur fünf Prozent Performance-Gebühr und betreibe langfristige Anlagestrategien.

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